Spenden für Choreo

14/08/2016

Zum 1. Bundesliga-Heimspiel gegen Mönchengladbach wird es wieder eine sehr aufwendige Choreographie geben. Um diese zu finanzieren sammeln wir Spenden.

Ihr könnt eure Becher im Stadion in die aufgestellten Spendentonnen werfen oder über Paypal (Spenden-Link rechts oben auf unserer Homepage) sowie per Überweisung auf folgendes Konto beliebige Geldbeträge spenden:

Corrillo Freiburg
IBAN: DE71 1001 0010 0039 4701 26
BIC: PBNKDEFFXXX
Postbank

Negativpreis „SAM“ für die Fans des Sport-Club Freiburg e.V.

05/08/2016

Die fanunfreundlichen Anstoßzeiten unserer Auswärtsspiele in der Rückrunde haben uns bereits zum zweiten Mal den Negativpreis „SAM“ eingebracht. Leider versprechen auch die kommenden Spielansetzungen wenig Hoffnung, dass sich die DFL mit dieser Problematik ernsthaft auseinandersetzen würde. Trotz Aufstieg in die erste Bundesliga müssen wir mindestens bis Mitte Oktober auf ein erstes Auswärtsspiel an einem Samstag warten.

Wir fordern die DFL auf, bei den Spielansetzungen auf fangerechte Anstoßzeiten zu achten!

Aufkleber in der Sommerpause 2016

07/07/2016

Passend zum eingekehrten Sommer und zur Überbrückung der Sommerpause haben wir ein neues Aufkleberset entworfen. Erwerben könnt ihr die Kleber per E-Mail. Nach Klärung der Zahlung schicken wir euch die Aufkleber dann zu. Schickt uns einfach eine E-Mail mit eurer Anschrift an: info@corrillo.org

Aufkleber Sommerpause 2016

Aufkleber Sommerpause 2016

Entstandener Gewinn wird, wie immer, komplett in Stadion-Aktionen bei Heim- oder Auswärtsspielen investiert.

Information zur Verhandlung der Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote am 15.04.2016 vor dem Verwaltungsgericht Freiburg

15/04/2016

Wie gestern angekündigt, hat heute vor dem Verwaltungsgericht die Verhandlung von zwei Fans aus der aktiven Fanszene des SC Freiburg gegen Verfügungen der Stadt Freiburg stattgefunden. Gegenstand waren die Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote, die die Stadt Freiburg im Jahr 2014 ausgesprochen hat.

Die Verhandlung dauerte insgesamt vier Stunden, in der beide Fälle zwar inhaltlich getrennt behandelt, aber gemeinsam verhandelt wurden. Das Gericht zog in der Verhandlung sowohl einen Szenekundigen Beamten der Polizei Freiburg, als auch einen Mitarbeiter des sozialpädagogischen Fanprojekts Freiburg als Zeugen hinzu. Zu klären seien dem Gericht zufolge unter anderem die folgenden Fragen: Reicht die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, von der potentiell Gewalttaten ausgehen, für die erlassenen Maßnahmen aus und wer hat die Definitionsmacht über eine Gruppenzugehörigkeit? Ist die individuelle Prognose, die die Polizei Freiburg zusammengestellt hat, für diese Maßnahmen ausreichend und begründet? Wurden alle formalen Kriterien, wie Anhörungsrecht oder die maximale Dauer solcher Maßnahmen von drei Monaten eingehalten? Und ist tatsächlich die Gemeinde für Meldeauflagen zuständig, in der die betroffene Person ihren Wohnsitz hat?

„In den vier Stunden erlebte ich ein Gericht, das gewillt ist, objektiv den grundlegenden Fragen zur Rechtmäßigkeit der Verfügungen auf den Grund zu gehen. Bei diesen steht vor allem die Klärung der Angemessenheit, Geeignetheit und Verhältnismäßigkeit im Mittelpunkt. Für uns persönlich sind diese Punkte nicht erfüllt, nun sind wir auf die rechtliche Entscheidung durch das Verwaltungsgericht gespannt“, sagt Helen Breit von der Supporters Crew Freiburg nach der Verhandlung.

Das Urteil ist in den nächsten Wochen zu erwarten und wird den Betroffenen per Post zugestellt. Sobald das Urteil zugestellt wurde, wird es eine erneute Stellungnahme aus der aktiven Fanszene geben.

Pressemitteilung der aktiven Fanszene zur bevorstehenden Verhandlung der Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote im Jahr 2014

14/04/2016

Diesen Freitag, den 15.04.2016, findet nach fast zwei Jahren vor dem Verwaltungsgericht Freiburg die gerichtliche Überprüfung der Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote gegen zwei Fans aus der aktiven Fanszene des SC Freiburg statt.

Zur Erinnerung: Im Sommer 2014 wurden gegen acht Personen aus der aktiven Fanszene in Freiburg Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote für alle Spiele der ersten und zweiten Mannschaft des SC Freiburg ausgesprochen, also insgesamt an 35 Spieltagen. Gegen diese Auflagen protestierte nicht nur die aktive Fanszene öffentlich, auch die Freiburger Politik schloss sich im Dezember 2014 in einer gemeinsamen Erklärung an (zur Erklärung). Im September 2015 wurden bereits zwei andere Fälle, die nicht der aktiven Fanszene zuzuordnen sind, vor dem Verwaltungsgericht verhandelt – und für rechtswidrig erklärt. Auch hierzu positionierte sich die aktive Fanszene aus Freiburg (zur Erklärung).

Nun endlich findet eine Überprüfung durch das Verwaltungsgericht Freiburg statt. Im Rahmen der Überprüfung wird es sowohl um formale Kriterien, wie die Missachtung des Anhörungsrecht, als auch um inhaltliche Fragen gehen – stets am Einzelfall gemessen. „Wir erwarten eine objektive, unvoreingenommene und differenzierte Überprüfung dieser Maßnahmen und Auflagen durch das Verwaltungsgericht“ so Helen Breit von der Supporters Crew Freiburg. Eine weitere Erklärung wird im Anschluss an die Verhandlung erfolgen.

Für fangerechte Anstoßzeiten

03/04/2016

Hallo Freunde des Sport-Club Freiburg e.V.,
während wir diese Woche schon wieder an einem Montag spielen, wird es auch in der Bundesliga in wenigen Wochen das erste Montagsspiel geben. In vielen Stadien wurde dieses Wochenende bereits ein klares Zeichen gegen Montagsspiele gesetzt.

Um dies fortzusetzen wird am Montag die Fürther Fanszene für die ersten 10 Minuten den Block verlassen und auf den Support verzichten. Wir werden uns diesem Protest anschließen und freuen uns über jeden, der mit uns ein Zeichen für fangerechte Anstoßzeiten setzt.

Wie wichtig dieser Protest ist, zeigt auch ein Blick auf unseren Spielplan: Bis zum letzten Spieltag in Berlin spielen wir auswärts kein einziges Mal mehr am Wochenende.
Ansonsten ist dem Aufruf der Fürther Fanszene nichts hinzuzufügen:

Nachdem die DFL vor knapp zwei Wochen die Spieltermine 30 bis 32 bekannt gab, bringt das Bekanntwerden des ersten Montagsspiels – welches zunächst ab der Saison 2017/18 geplant war – in der 1. Bundesliga am 32. Spieltag das Fass nun endgültig zum Überlaufen. Wir haben durchaus Verständnis dafür, dass bei der Planung der einzelnen Spieltage viele Seiten berücksichtigt werden müssen. So darf Sport1 Wünsche bezüglich des Montagsspiels äußern, die Politik/Polizei fordert einen spielfreien 1. Mai und der Hamburger SV wünschte sich 2012 zum 125-jährigen Vereinsjubiläum ein Heimspiel, um nur einige Beispiele zu nennen. Alles schön und gut, doch wir sind es mittlerweile leid, dass auf alles und jeden Rücksicht genommen wird, nur nicht auf das Herzstück des Fußballs, uns Fans! Wir sind es leid, dass wir seit Jahren nur für den Erhalt des Status Quo kämpfen und keinerlei Verbesserung in Aussicht steht. Damit ist nun Schluss! Wir haben konkrete Forderungen in Bezug auf fangerechte Anstoßzeiten:

  • keine weitere Spieltagszerstückelung (Ab der Saison 2017/18 soll es in der 1. Liga zwei neue Termine geben; es ist angedacht, dass pro Saison fünf Spiele am Sonntag um 13:30 Uhr und fünf Spiele am Montag um 20:15 Uhr angesetzt werden.)

  • weniger Spieltermine unter der Woche (Spielansetzungen wieder vermehrt am Wochenende, nicht am Freitag oder Montag)

  • Abschaffung der Englischen Woche (Trotz WM-Jahr hat die Saison 2009/10 gezeigt, dass es auch ohne Englische Woche geht indem die Winterpause verkürzt wurde. Indes sind für die kommende Saison sogar drei (!) Englische Wochen für die 1. Liga geplant.)

  • frühere Bekanntgabe der Spieltermine (Zwischen der Bekanntgabe und unserem Spiel gegen Frankfurt lagen gerade einmal dreizehn Tage, was die Planung des Fansprinters deutlich erschwert hat.)

  • Berücksichtigung der Faninteressen (z.B. Entfernung der beiden Städte beachten. So erhielten wir letzte Saison den Negativpreis „SpieltagsAnsetzungsMonster“, weil wir innerhalb einer Woche dienstags nach Gladbach (476 km) und sonntags nach Berlin (812 km) mussten.)

  • unabhängige Spieltermine von erster und zweiter Liga (z.B. wird das Montagsspiel am 2.5.16 zwischen Karlsruhe und Sandhausen aufgrund des Montagspieles der Bundesliga bereits um 18:30 Uhr angepfiffen.)

Uns ist bewusst, dass diese Forderungen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können. Allerdings sind wir der Meinung, dass die genannten Punkte durchaus realisierbar sind und sowohl die Interessen der Stadiongänger, als auch die der DFL in Bezug auf die Vermarktung der Bundesliga Berücksichtigung finden können.

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden wir, wie zu Beginn bereits erwähnt, den Block die ersten zehn Minuten frei lassen, um den Verantwortlichen zu zeigen was passiert, wenn bald keiner mehr aufgrund der Anstoßzeiten ein Spiel live im Stadion verfolgen kann. Verbreitet die Nachricht weiter und schließt euch an, um gemeinsam ein Zeichen gegen diesen Spielterminirrsinn zu setzen!

Anstoßzeiten fair gestalten!