Es gibt wieder Aufkleber

28/09/2017

Diese gibt es vorerst nur im Stadion zu kaufen.
Kommt dazu einfach am Vorsängerpodest vorbei.

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Kehrt von der unsinnigen Verbotspolitik ab!

11/09/2017

Wie bereits Mitte August kommuniziert, wurden vom Leiter Organisation & Stadion Marcel Boye und vom Fankoordinator Andre Wunder, Material- und Choreoverbote für mehrere Gruppen der aktiven Fanszene ausgesprochen. Leider reagiert der SC bereits seit geraumer Zeit auf vermeintliches Fehlverhalten seiner Fans mit Kollektivstrafen und Materialverboten. Übersetzt heißt es: der SC versucht seinen Fans verschiedene Formen von kreativer Entfaltung zu nehmen und erhofft sich damit eine „Besserung“. Seit dem Erteilen der Verbote wurden viele Gespräche mit verschiedenen verantwortlichen Personen beim SC geführt. Die fehlende Wirkung solcher Einschränkungen schien dabei auch beim SC angekommen zu sein. Zu keinem Zeitpunkt hat das weit verbreitete „Aktion & Reaktion-Spiel“ zwischen Vereinsverantwortlichen und Ultras zu einem Umdenken in Bezug auf das Fandasein geführt. Umso überraschender kam für uns das aktuelle Utensilienverbot. 

Um die Sinnlosigkeit der aktuellen Einschränkungen (Choreoverbot, Spruchbandverbot, Verbot von Fahnen größer als 1,50 Meter) aufzuzeigen, wurde am vergangenen Spieltag gegen Dortmund die Nordmitte in einem Fahnenmeer gebadet. Man könnte diese Aktion auch Choreo nennen – machen wir aber in diesem Fall nicht.

Wir fordern den SC dazu auf, von dieser unsinnigen Verbotspolitik abzukehren und Choreos, Spruchbänder, Fahnen und Doppelhalter nicht mehr zur Diskussion zu stellen!

Fahnenmeer auf der Nordtribüne

Neue Aufkleber sind da

29/08/2017

Wir haben zwei neue Aufkleberpakete. Diese erhaltet ihr bei uns im und ums Stadion (sprecht uns an), sowie per Versand. Wenn ihr euch für den Versand entscheidet, müsst ihr mindestens 3 Pakete nehmen, sonst lohnt sich der Aufwand nicht. Außerdem kommen Kosten für Versand und Verpackung in Höhe von 2,40 pro Bestellung hinzu. Schreibt dazu eine E-Mail an ackermann@corrillo.org.

Ein aus dem Verkauf entstehender finanzieller Gewinn wird zu 100% für Fanaktionen im Stadion und Choreos verwendet.

Bundesweite Proteste:
Wir alle sind die Faszination Fußball!

22/08/2017

Seit der Gründung unserer Gruppe ist es neben der Unterstützung des Sport-Club Freiburg e.V. unser größtes Anliegen, auf Missstände im Fußball aufmerksamen zu machen. Durch unterschiedliche Protestformen wollen wir möglichst viele Fans dazu bewegen sich aktiv an der Gestaltung des Fußballs zu beteiligen und liefern dazu als Gruppe selbst Inhalte und neue Ansätze.

Wir beschäftigen uns sehr intensiv damit, den Fußball mit all seinen Organen, Entscheidungsträgern und Einflüssen zu verstehen und einzuordnen. Daraus ziehen wir Schlüsse, welche wir versuchen allen Fans einfach und durch unterschiedliche Formen und Medien zugänglich zu machen und diese gleichzeitig durch unterschiedliche Aktionen in und außerhalb der Stadien zu untermauern. So haben wir zum Beispiel ausführlich Kritik an der FC Bayern München AG und ihrem Einfluss auf den Fußball geübt.
Auch der unserer Ansicht nach sehr stumpfen „Nein zu RB“-Kampagne haben wir viele Argumente entgegengesetzt und versucht die Motivation solch eines Konzerns zu erklären und aufzuzeigen. Aber auch wie der Fußball Schuld an dem Erfolg von Red Bull Leipzig hat. Und Gleichzeitig üben wir permanent Kritik an den Verbänden und Vereinsvorständen, bis hin zu den Mitgliedern und Fans, welche die Vereine beeinflussen.

Wir sind überzeugt davon, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Fanbasis zum Erwachen zu bringen und aktiv enormen Einfluss auf die Entwicklung des Fußballs und der Verbände zu nehmen. Wie ihr unserem aktuellen Flyer sowie der Spruchbandaktion am vergangenen Sonntag entnehmen konntet, beteiligt sich die Freiburger Fanszene an den bundesweiten Protestaktionen gegen den DFB und die DFL.

Wir haben uns dafür entschieden, als Corrillo Ultras diesen bundesweiten Protest aktiv zu prägen und mitzugestalten.

Kein einfacher Schritt, denn neben sehr vielen fähigen Gruppen und Menschen, sitzt man bei solchen Zusammenschlüssen leider auch mit Szenen in einem Raum, welche immer wieder durch menschenverachtende, diskriminierende und stumpfe Aktionen in Erscheinung treten. Leider hat bereits am ersten Protestspieltag die Gruppe Fialova-Sbor des Vereins Erzgebirge Aue mit dem Spruchband „Sportgerichtsbarkeit = Vereinsholocaust“ gezeigt, dass es nicht einfach wird das Ganze zusammen zu halten. Unsere erste Mitteilung beinhaltet deshalb gleich eine Distanzierung von solchen Holocaust-Relativierern und antisemitischem Gedanken, welche nicht schön zu reden sind und die wir aufs schärfste verurteilen. Aus der Fanszene von Chemie Leipzig wurde dazu eine treffende Stellungnahme verfasst. Das sollte ein klares Signal an alle beteiligten Szenen und Gruppen sein: Ihr tragt eine enorme Verantwortung. Kommt endlich im 21. Jahrhundert an und verpisst euch mit solchen widerlichen Aktionen und Gedanken. Dafür ist kein Platz im Fußball und anderswo.

„Fick dich DFB!“ – ein bewusst stumpfer Anfang der Proteste, der jedoch eine notwendige Aufmerksamkeit erregt hat. Es ist klar, der DFB ist nicht der einzige Feind – bei der DFL und den Vereinen selbst muss mindestens genauso viel geschehen. Wir erhoffen uns nach dem Auftakttreffen in Dresden, dass langfristig eine kritische, reife und konstruktive Protestbewegung in diesem Sommer ins Rollen gebracht wurde.

Es ist an der Zeit, dem DFB, der DFL und den Vereinsführungen entschlossen aufzuzeigen, was die Probleme im Fußball sind; Lösungen zu erarbeiten und klare Ziele zu vereinbaren. Es ist die letzte Chance mit vollem Einsatz zu versuchen alle fußballbegeisterten Menschen zu vereinen, Bestehendes zu verändern, Entwicklungen zu stoppen und den Sport wieder in den Fokus zu rücken.

Keine Choreo beim Spiel gegen Frankfurt

17/08/2017

Seit einigen Jahren gehört es zum ersten Liga-Heimspiel der Saison dazu, dass es auf der Nordtribüne eine größere Choreo gibt. Diese Saison werden wir zum Heimspielauftakt keine solche Aktion durchführen. Der Vorstand des Sport-Club Freiburg e.V. hat uns überraschend ein Verbot von Choreos, Fahnen und sämtlicher Fanaktionen für die nächsten Heimspiele auferlegt. Als Grund für die Verbote wurde uns eine unangemeldete Choreo im Möslestadion beim Heimspiel der zweiten Mannschaft am 34.Spieltag der letztjährigen Oberliga-Saison genannt. Ein weiterer Anlass ist unsere Choreo beim Heimspiel gegen Ingolstadt im Mai, die mit etwas rotem Rauch garniert wurde.

Für uns stellt sich die Frage nach Sinn und Zweck eines solchen Verbotes? Fahnen oder Choreografien werden von unserer Gruppe schließlich nicht zur Selbstdarstellung genutzt, sondern dienen der Unterstützung der Mannschaft. Zudem wird durch solche Fanaktionen eine positive Stadionatmosphäre geschaffen. Eine optisch trostlose Nordtribüne kann dagegen nicht im Interesse des Vereins sein. Positive Facetten der Fankultur aufgrund von marginalen Vorfällen einzuschränken ergibt aus unserer Sicht keinen Sinn. Stattdessen entsteht das Gefühl, dass der Vorstand des Sport-Club Freiburg e.V. die klassische Eskalationsspirale andreht. Uns ist kein Verein oder keine Fanszene bekannt, bei der dies für eine langfristig positive Entwicklung gesorgt hat.

Warum also diese unsinnigen Verbote? Die Ursache ist bei DFB und DFL zu suchen. Diese setzen die Vereine unter immer stärkeren Druck, selbst die geringsten Verstöße gegen die Richtlinien der Verbände mit Sanktionen gegen die eigenen Fans zu belegen. Bleiben diese aus, werden die von der Sportgerichtsbarkeit verhängten Strafen gegen die Vereine umso höher. Ziel ist es, eine Spaltung zwischen Fans und Vereinen herbeizuführen. Insbesondere Fangruppen, die sich kritisch zu der seit Jahren fortschreitenden negativen Entwicklung des Fußballs äußern sollen mundtot gemacht werden. Der Sport-Club Freiburg wird daher von den Verbänden gezwungen, sich selbst zu bestrafen. Die aktuelle Forderung von DFB-Präsident Grindel, auf Kollektivstrafen zu verzichten und mehr Dialog einzufordern, können wir unter diesen Umständen nicht ernst nehmen.

Wir rufen deshalb alle Fans auf, am Sonntag lautstark unsere Mannschaft zu unterstützen! Der Protest muss sich im Kontrast dazu gegen die Verbände richten! Ebenso fordern wir aber auch vom Vorstand unseres Vereins, sich zu positiven Fanaktionen zu bekennen und gegenüber DFB und DFL dafür einzusetzen, die Eskalationsspirale durch überzogene Strafmaßnahmen nicht weiter anzudrehen.

Corrillo Ultras