Choreo Spendensammlung Pokalfinale 2022

03/05/2022

Hallo SC-Fans!

In nicht mal mehr drei Wochen ist es so weit: Unser geliebter Sport-Club wird das größte Spiel seiner Vereinsgeschichte bestreiten. Ein Tag, der so oder so einzigartig werden wird. Wir möchten ihm mit einer riesigen Choreografie über die gesamte Ostkurve den Rahmen bieten, den er verdient hat.

Um dies zu realisieren, benötigen wir die finanzielle Unterstützung von euch!

Am Samstag werden wir an verschiedenen Orten im Stadion rote Tonnen für Becherspenden aufstellen. Außerdem sammeln wir über PayPal:

>> PayPal Spende <<

und per Bank-Überweisung Geld:

Supporters Crew Freiburg e.V.
IBAN: DE90680900000022356909
Zweck: Choreo

Nach dem Spiel wird es übrigens für alle SC-Fans möglich sein, ein Element der Choreo aus der Ostkurve als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Wir danken Euch für Eure Unterstützung und freuen uns darauf, den 21. Mai mit euch unvergesslich werden zu lassen!

Polizeibericht 23.04.2022 zur Begegnung SC Freiburg vs. Borussia Mönchengladbach

28/04/2022

Alles beim Alten – Polizei sucht weiterhin Konfrontation

Nach Ende der Partie SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach verließen mehrere Gruppen aus der aktiven Freiburger Fanszene gemeinsam das Stadion über den Stadtteil Mooswald in Richtung Flückigersee. Dabei wurde die Gruppe von Fans bereits ab dem Stadionvorplatz von sechs Zivilpolizisten begleitet. Zu diesen gesellten sich ohne ersichtlichen Grund oder vorherige Vorkommnisse ab der Elsässerstraße zudem Beamte einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (kurz BFE) inklusive ihrer Fahrzeuge.

Auf Höhe des Biergartens im Seepark wurde von einem der Gruppenführer der BFE lautstark und provozierend in die Runde gefragt, wo die Gruppe denn hinwolle, da man (Anmerkung: die Polizei) keinen Bock habe, den ganzen Tag hinter der Gruppe her zu laufen.

Sekunden später stürmten ohne Vorwarnung und mit grober Gewalt andere Beamte der BFE in die Gruppe der Fans, um eine Person von ihr zu separieren. Dabei rannten zusätzlich einzelne Beamte ohne erkennbares Ziel schlagend und tretend durch die Gruppe. Fans, die ihnen im Weg standen, wurden zum Teil tätlich angegangen.

Schwere Verletzungen billigend in Kauf genommen

Im entstandenen Tumult wurde einer zweiten Person von einem Polizisten unvermittelt ins Gesicht geschlagen und diese daraufhin von weiteren, hinzugeeilten Polizisten zu Boden gebracht. Dabei wurde der Person von den Polizisten ihre Jacke über den Kopf gezogen. Die Person war dadurch nicht nur in ihrer Mobilität eingeschränkt, sondern konnte durch die über den Kopf gezogenen und auf das Gesicht drückende Jacke kaum Luft bekommen. Trotzdem versuchten minutenlang mehrere Polizisten der auf dem Bauch liegenden Person die Arme hinter den Rücken zu drehen. Dabei wurde der Person mehrfach auf die Wirbelsäule und den Brustkorb geschlagen, zudem knieten die Polizisten zeitweise auch auf ihrem Nacken und Rücken.

Hinweise von umstehenden Fans, dass die Person keine Luft bekomme, wurden von den Beamten ignoriert und unter anderem auch von Seiten eines Polizisten mit der Aussage „Das ist mir scheißegal!“ höhnisch kommentiert.

Im weiteren Verlauf der unübersichtlichen Situation wurde zudem eine dritte Person von den Polizisten gewaltsam zu Boden gebracht und dort fixiert. Die Beamten der BFE gingen dabei so grob fahrlässig vor, dass sie der Person einen Bänderriss am Fuß zufügten. Grund für dieses Vorgehen war, wie sich später herausstellen sollte, der Vorwurf einer Beleidigung, welche während des vorangegangenen Vorgehens der BFE geäußert worden sein soll.

Das alles für was?

Alle drei in Gewahrsam genommenen Personen wurden anschließend an den Einsatzwagen der Polizei einer sehr langen Personenkontrolle unterzogen.

Dort sollte sich herausstellen, dass die Person, welche als erstes von der Gruppe separiert wurde, aufgrund vorangegangener Vorkommnisse im Stadion Ziel der Beamten war. Die Polizei, in Person eines uns namentlich bekannten Szenekundigen Beamten, musste jedoch im Nachgang feststellen, dass es sich gar nicht um die gesuchte Person handelte.

Festzuhalten bleibt somit, dass Fans wegen einer einfachen Personenkontrolle nicht nur über eine weite Wegstrecke von zahlreichen Zivilbeamten und der BFE verfolgt wurden, sondern die Polizei auch gewillt war, die Personenkontrolle rücksichtslos und unter Inkaufnahme schwerverletzter Unbeteiligter durchzuführen.

Anstatt die fast zweijährige Fußballpause zu nutzen und ihr eigenes unverhältnismäßiges, unverantwortliches und gewaltsames Vorgehen gegenüber Fußballfans in den letzten Jahren zu hinterfragen, zeigen die Ereignisse von Samstag erneut, dass von Seiten der Polizei in Freiburg keinerlei Interesse besteht, ihr Verhalten auch nur ansatzweise zu ändern.

Informationen zur aktuellen Lage

01/04/2022

Hallo Sport-Club-Fans,

auch beim Heimspiel gegen die Bayern wird es wegen der Maskenpflicht am Platz keinen organisierten Support von uns geben, auch wenn mit der Vollauslastung bereits ein wichtiger Meilenstein erreicht wird und die Corona-Maßnahmen wenige Stunden später weitestgehend fallen. Doch solange Menschen ins Stadion gehen und sich darauf verlassen und darauf angewiesen sind, dass Masken getragen werden, werden wir uns solidarisch und verantwortungsvoll verhalten.

Sobald die Maskenpflicht am Platz wegfällt, ändert sich die Situation. Stand jetzt wird das beim Auswärtsspiel in Frankfurt und beim Heimspiel gegen Bochum der Fall sein. Entsprechend planen wir für diese Spiele die Rückkehr zum organisierten Support.

Bitte: Testet euch weiter vor den Spielen! Alle nach Frankfurt! Dann genießen wir die Stadionluft!

20. März – Fußball für alle!

09/03/2022

Die Nachrichten in Sachen Corona haben sich in den letzten Wochen wieder einmal überschlagen. Ab dem 20. März sollen alle „tiefgreifenden“ Corona-Maßnahmen fallen – wie immer gibt es also ein Hintertürchen und das ist nach dem bisherigen Pandemieverlauf auch durchaus verständlich.

Wir wissen heute noch nicht, wie die Lage in den nächsten Wochen und Monaten sein wird. Wir verstehen die Ankündigungen aus der Politik allerdings so, dass die meisten Einschränkungen bald fallen. Das heißt für uns: Wir gehen davon aus, dass auch beim Stadionbesuch wieder Normalität einkehrt. Die Einschränkungen der vergangenen Monate dürfen die Pandemie nicht überdauern. Die letzten zwei Jahre Fußball waren alles, nur nicht unsere Normalität und dürfen auch niemals dazu werden!

An dieser Stelle nehmen wir deshalb die Verbände und Funktionäre in die Pflicht. In den letzten zwei Jahren haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert, aber stetig beteuert, wie wichtig Fans für den Fußball sind. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich ebenfalls für einen Fußball ohne Einschränkungen auf allen Ebenen einzusetzen. Dies bedeutet:

  • Volle Auslastung der Stadien inklusive der Stehplätze
  • Keine Zutrittsbeschränkungen
  • Keine Maskenpflicht unter freiem Himmel
  • Keine personalisierten oder digitalen Tickets
  • 10 % Gästekontingent
  • Keine Kompensation der Verluste der Pandemiezeit durch Preiserhöhungen für das Stadionpublikum

Das wäre ein nachhaltiger Schritt für alle Stadionbesucher!

Während sich der Stadionbesuch wieder normalisiert, ist das System des Profifußballs weiterhin kaputt. Deshalb erinnern wir noch einmal an unsere Forderungen für einen nachhaltigeren Fußball, die sich seit Beginn der Pandemie nicht verändert haben. Wir fordern:

  • Wettbewerbsfördernde, ligaübergreifende Verteilung der Fernsehgelder!
  • Verpflichtende Bildung von Rücklagen, um künftige Krisen besser überstehen zu können!
  • Erhalt der 50+1-Regel und ein Ende von Finanzdoping!
  • Gehalts- und Transferobergrenzen!
  • Beschränkung der Einflüsse der Spielerberater!
  • Obergrenzen für Spielerkader!

Groß waren vor zwei Jahren die Lippenbekenntnisse. Groß war die vermeintliche Demut in der finanziellen Not. Verändert hat sich bislang nichts.

Der Fußball braucht Veränderungen. Der Stadionbesuch muss fanfreundlich sein.

Jetzt seid ihr dran: Lasst den Worten Taten folgen.

Fußball für alle!

Die Fanszenen Deutschlands im März 2022

Wir trauern um Khalid – We mourn the loss of Khalid – نحن نحزن على

18/02/2022

Wir trauern um Khalid,
um Mohamed,
um Malocher,
um Mo.

Khalid wurde 32 Jahre alt. In Casablanca geboren, sah er sich vor ungefähr 20 Jahren gezwungen, nach Europa zu flüchten. Er versuchte in verschiedenen europäischen Ländern Fuß zu fassen, immer auf der Suche nach einer Chance. Vor circa zehn Jahren fuhr Khalid mit dem Zug an Freiburg vorbei, wurde darin von der Polizei kontrolliert und so wurde Freiburg seine — erzwungene — Heimatstadt in Deutschland. Es ist wunderschön zu wissen, dass Freiburg auch ein Stück weit zu seinem Zuhause wurde, an das er immer wieder zurückkehrte. 2014 haben viele von uns Khalid bei einem Fußballturnier kennengelernt. Sehr schnell wurde Khalid ein fester Teil der Freiburger Fanszene und reiste dem Sport-Club Freiburg hinterher.

Er verstarb vergangene Woche in Freiburg und hinterlässt eine große Lücke in unseren Kreisen.

Bei allen Schmerzen, die viele, die Khalid kennenlernen durften, seit letzter Woche haben, ist da auch eine besondere Dankbarkeit zu spüren. Die Dankbarkeit, Khalid zu kennen, als unseren Freund zu wissen, gemeinsame Erlebnisse mit ihm geteilt, zusammen gelacht, geweint, gejubelt, gelitten, gefeiert und vieles von ihm gelernt zu haben. Khalid hat einen wichtigen Platz in etlichen Herzen. Er öffnete sein Herz für viele Menschen und brachte viel Wärme ein, wo immer er war. Khalid war sehr gesellig, wenn er sich sicher fühlte. Sei es beim Kochen und gemeinsamen Essen, bei Gesprächen über Politik und Gesellschaft, bei der vielen Zeit, die er beim Fußball verbrachte oder draußen mit seinen vielen Freunden. Khalid war ein sehr respektvoller Mensch, der anderen immer helfen wollte, wo er nur konnte. Er genoss lange, tiefe und ehrliche Gespräche.

Auch immer zu spüren waren seine etlichen Traumata, seine Angst, seine Enttäuschung, seine Wut, die widerlichen Blicke aus der Dominanzgesellschaft auf ihn herab, Druck und sein tägliches Leiden. Khalid litt unter der extremen Ungerechtigkeit, welche ihm in die Wiege gelegt wurde. Er litt unter seiner Chancenlosigkeit. Er litt unter der Gnadenlosigkeit der europäischen und deutschen Politik. Er litt unter rassistischen Übergriffen und Strukturen. Er litt unter der feindlichen Stimmung, die im letzten Jahrzehnt in Deutschland und auch explizit in Freiburg von Polizei, Medien und Rechten erzeugt und von weiten Teilen der Politik und Gesellschaft mitgetragen wurde. Er litt auch sehr intensiv mit, wenn Menschen ebenfalls von solchen Ungerechtigkeiten betroffen waren. Wir alle wissen um die riesige und nicht überwindbare Ungleichheit, in die Khalid und der Rest unserer Gruppe geboren wurden. Immer wieder nahm er einen neuen Anlauf und er kämpfte sich seinen ausweglosen Weg voran — mal mit Unterstützung, mal alleine.

Seine wichtigsten Ziele waren es, eine eigene Familie zu gründen und seine Verwandten in Marokko zu besuchen. Seine Mutter, seine Oma, seine ganze Familie, die er so sehr liebte, in den Arm nehmen zu können. Er wollte selbst Kinder an einem Ort bekommen, an dem sie wirkliche Chancen auf ein besseres Leben haben, als er es leben musste. Khalid lebte an unterschiedlichen Orten, wo es überall sehr viele Menschen gibt, die froh darüber sind, Teil seines Lebens gewesen zu sein. Viele Menschen, die jetzt um ihn trauern.

In diesen Tagen zeigt sich eine große Gemeinsamkeit, die uns (alle) eint: der Tod. Dass Khalid diesen so früh erfahren musste, macht uns unbeschreiblich traurig.
Unser tiefes Mitgefühl gilt Khalids Familie.

Khalid hat so viele Herzen erobert.
Khalid bleibt für immer in unseren Herzen.


Wer sich an einer Geldsammlung für die Beerdigung in Marokko und für Khalids Familie beteiligen möchte, kann sich bei uns melden.


We mourn the loss of Khalid,
of Mohamed,
of Malocher,
of Mo.

Khalid lived to the age of 32. Born in Casablanca, he was forced to flee to Europe about 20 years ago. He tried to gain a foothold in various European countries, always looking for a chance. About ten years ago, Khalid passed Freiburg by train, was checked by the police and so Freiburg became his – forced – hometown in Germany. It is wonderful to know that Freiburg also became a bit of his home, to which he returned again and again. In 2014, many of us met Khalid at a football tournament. Very quickly, Khalid became an integral part of the Freiburg fan scene and followed Sport-Club Freiburg around.

He passed away last week in Freiburg and leaves a big gap in our circles.

Despite all the pain that many who were able to get to know Khalid have felt since last week, there is also a special gratitude. The gratitude to know Khalid as our friend, to have shared common experiences with him, to have laughed together, cried together, cheered together, suffered together, celebrated together and to have learned a lot from him. Khalid has an important place in many hearts. He opened his heart to many people and brought a lot of warmth wherever he was. Khalid was very sociable when he felt safe. Whether it was cooking and eating together, talking about politics and society, spending a lot of time at football matches, or outside with his many friends. Khalid was a very respectful person who always wanted to help others whenever he could. He enjoyed long, deep and honest conversations.

You could also always feel his several traumas, his fear, his disappointment, his anger, the disgusting looks from the dominance society down on him, the pressure and his daily suffering. Khalid suffered from the extreme injustice he was born into. He suffered from his lack of opportunities. He suffered from the mercilessness of European and German politics. He suffered from racist attacks and structures. He suffered from the hostile atmosphere that was created during the last decade in Germany and also explicitly in Freiburg by the police, the media and the right-wing and was supported by large parts of politics and society. He also suffered very intensely when people were also affected by such injustices. We all know about the huge and insurmountable inequality into which Khalid and the rest of our group were born. Again and again, he made another effort, and he fought his way forward along his hopeless path – sometimes with support, sometimes on his own.

His main goals were to start his own family and to visit his relatives in Morocco. To be able to hug his mother, his grandma, his whole family that he loved so much. He wanted to have children of his own in a place where they would have real opportunities for a better life than he had to live. Khalid lived in different places with lots of people who are happy to have been a part of his life. Many people who are mourning him now.

In these days a great commonality shows up, which unites us (all): the death. That Khalid had to experience this so early makes us indescribably sad.
Our deepest sympathy goes to Khalid’s family.

Khalid has conquered so many hearts.
Khalid will live on in our hearts forever.


Anyone who would like to participate in a collection of money for the funeral in Morocco and for Khalid’s family can contact us.


نحن نحزن على فقدان خالد،
محمد،
،Malocher / العامل الكادح المجتهد بالألمانية
مو.

خالد عاش حتى سن الثانية والثلاثين. ولد في الدار البيضاء – المغرب، وأجبر على الفرار إلى أوروبا منذ حوالي ٢٠ عامًا. حاول الحصول على موطئ لقدمه في عدة دول أوروبية مختلفة، بحثًا دائمًا عن فرصة.
قبل حوالي عشر سنوات ، عبر خالد مدينة فرايبورغ بالقطار ، وتم فحصه من قبل الشرطة ، وهكذا أصبحت فرايبورغ مسقط رأسه – قسريًا – في ألمانيا. إنه لأمر رائع أنه عرف أن فرايبورغ أصبحت أيضًا مثل موطنه، والذي عاد إليه مرارًا وتكرارًا. في عام ٢٠١٤ ، ألتقى الكثير منا بخالد في بطولة كرة القدم. وسرعان ما أصبح خالد جزء لا يتجزأ من مشهد مشجعي نادي فرايبورغ وتتبع نادي فرايبورغ في كل مكان.

خالد توفي الأسبوع الماضي في فرايبورغ وترك فجوة كبيرة في حياتنا.
و بالرغم من كل الألم الذي شعرنا به، ممن تمكنوا من التعرف على خالد و وفاته الأسبوع الماضي ، هناك أيضًا امتنان خاص. الامتنان لمعرفتنا بخالد كصديق لنا ، لتقاسم التجارب المشتركة معه ، الضحك معًا ، البكاء معًا ، الهتاف معًا ، العناء معًا ، الأحتفال معًا ، فلقد تعلمنا الكثير منه.
خالد له مكانة كبيرة في كثير من القلوب. خالد فتح قلبه للكثير من الناس وجلب الكثير من الدفء أينما كان. خالد كان اجتماعيًا جدًا عندما شعر بالطمأنينة. سواء كان الأمر يتعلق بالطهي وتناول الطعام معًا ، أو التحدث عن أمور السياسة والمجتمع ، أو قضاء الكثير من الوقت في مباريات كرة القدم ، أو حتي بالخارج مع العديد من أصدقائه. كان خالد شخصًا محترمًا للغاية وأراد دائمًا مساعدة الآخرين كلما استطاع فعل ذلك. دائما ما كان يستمتع بمحادثات طويلة، عميقة و صادقة.

يمكنك أيضًا أن تشعر دائمًا بصدماته المتعددة ، خوفه ، خيبة أمله ، غضبه ، النظرات الدونية و المثيرة للاشمئزاز من المجتمع له ، والضغط ومعاناته اليومية. لقد عانى خالد من الظلم الشديد الذي ولد فيه. لقد عانى من قلة الفرص. لقد عانى من قسوة السياسة الأوروبية والألمانية. لقد عانى من اعتداءات و هياكل مجتمعية عنصرية. لقد عانى من الأجواء العدائية التي نشأت خلال العقد الماضي في ألمانيا و بشكل واضح أيضا في فرايبورغ من قبل الشرطة، الإعلام واليمين و بدعم أجزاء كبيرة من السياسيين والمجتمع. كما أنه عانى بشدة عند تأثر الناس أيضًا بمثل هذا الظلم. نعلم جميعًا عدم المساواة الهائلة التي لا يمكن التغلب عليها والتي ولد فيها خالد وبقية مجموعتنا. مرارًا وتكرارًا ، لقد بذل جهدًا آخر، وشق طريقه إلى الأمام على طول طريقه اليائس – أحيانًا بدعم ، وأحيانًا بمفرده.
كانت أهدافه الرئيسية أن يبدأ تكوين أسرته وزيارة أقاربه في المغرب. ليتمكن من عناق والدته وجدته وعائلته كلها التي أحبها كثيرًا. لقد أراد أن ينجب أطفالًا في مكان يكون لديهم فيه فرص حقيقية لحياة أفضل مما كان عليه أن يعيش. لقد عاش خالد في أماكن مختلفة مع الكثير من الناس الذين يسعدهم أن يكونوا جزءً من حياته. كثير من الناس الذين يحزنون عليه الآن.

يظهر في هذه الأيام قاسم مشترك كبير يوحدنا (جميعًا): الموت. كان على خالد تجربة هذا في وقت مبكر جدًا يجعلنا حزناء بشكل لا يوصف.
تعاطفنا العميق مع عائلة خالد.

لقد غزا خالد الكثير من القلوب
سيعيش خالد في قلوبنا إلى الأبد.

يمكن لأي شخص يرغب في المشاركة في تحصيل أموال الجنازة في المغرب و لعائلة خالد الأتصال بنا.

Europa-Park-Geschäftsführer tritt Werte des Sport-Club Freiburg e.V. mit Füßen

10/02/2022

Einer der Geschäftsführer des Europa-Parks, Michael Mack, hat auf Twitter einen wissenschaftsfeindlichen und verschwörungsideologischen Podcast geteilt. Die Meinungen und Werte, die in diesem Podcast geäußert werden, stehen in krassem Gegensatz zu den Werten unseres Sport-Club Freiburg e.V. Michael Mack vertritt als Geschäftsführer einen der prominentesten Sponsoren unseres Vereins und außerdem den Namenssponsor des Mooswaldstadions. Dass er auf seinem offiziellen Profil solche Inhalte teilt und auf Nachfrage gegen Kritik verteidigt, ist deshalb nicht hinnehmbar und sollte alle Fans und Mitglieder des Sport-Club Freiburg e.V. alarmieren.

Der geteilte Podcast ist eine Folge der Podcast-Reihe „indubio“ des rechtspopulistischen Internetportals „achgut.com“, das unter anderem für das Verbreiten von Falschinformationen zur Corona-Impfung bekannt ist. Die Gäste von Moderator Burkhard Müller-Ullrich sind Philosoph Matthias Burchardt, Rechtsanwalt Alexander Christ und Ex-SPD-Politiker Gunter Weißgerber. Burchardt sitzt im Beirat des verschwörungsideologischen Blogs „Rubikon“ und spricht auf Veranstaltungen der Querdenken-Partei „dieBasis“. Christ unterstützt die „Anwälte für Aufklärung“, die eindeutig dem Querdenken-Mileau zuzuschreiben sind. Weißgerber hält Reden auf Veranstaltungen der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung und schreibt gerne für das rechte Magazin „Tichys Einblick“. Allein diese personelle Zusammensetzung sollte schon verdeutlichen, weshalb das Teilen dieses Podcasts in keiner Weise mit den Werten des Sport-Club Freiburg e.V. zu vereinbaren ist.

Doch damit nicht genug: Schon im Titel der Folge, „Zornbürger, spaziert!“, wird für eine Teilnahme an den verschwörungsideologischen und antisemitischen Querdenken-“Spaziergängen“ geworben. Im Podcast selbst wird die Klimakrise als „Untergangsfantasie der Grünen“ dargestellt und sarkastisch behauptet, es wäre gerecht, wäre es überall auf der Welt gleich warm. Im weiteren Verlauf werden Verschwörungserzählungen bezüglich des Corona-Virus sowie der Impfung gegen dieses verbreitet. Dabei ist zur Impfung von einer „genetischen Segregation“ sowie einem „genetischen Experiment“ die Rede, das möglicherweise „zwei Menschheiten“ zur Folge hätte. Außerdem wird behauptet, dass das Tragen von Masken virologisch „Nonsens“ sei. Am Ende des Podcasts wird schließlich zum (nicht-parlamentarischen) Sturz der Regierung durch ein mit den Querdenken-Spaziergänger*innen assoziierten „Souverän“ aufgefordert.

Natürlich muss dies auch in einen Gesamtkontext eingeordnet werden, in dem Woche für Woche Demonstrationen und „Spaziergänge“ stattfinden, auf denen offen antisemitische und Holocaust-verharmlosende Aussagen getroffen werden, auf denen Verschwörungserzählungen verbreitet werden und auf denen auch Rechtsradikalen und Neonazis ein Weg in die gesellschaftliche Mitte bereitet wird. Der Podcast „Zornbürger, spaziert!“, und damit auch Macks Tweet, unterstützen und befeuern diese gefährliche Entwicklung und sind deshalb absolut inakzeptabel.

Der Europa-Park ist „Exklusivpartner“ des Sport-Club Freiburg e.V. und zusätzlich Namenssponsor des Mooswaldstadions. Der Europa-Park ist aufgrund seines Sponsorings rund um den Sport-Club omnipräsent und es ist unerträglich, bei jedem Anblick eines gelb-blauen Schriftzugs an einen Geschäftsführer denken zu müssen, der Verschwörungserzählungen und wissenschaftsfeindliche Inhalte teilt und keine Scheu hat, Rechtspopulisten eine Plattform und Reichweite zu geben.

Wir erwarten vom Vorstand des Sport-Club Freiburg e.V. sowie seinem Präsidenten, Eberhard Fugmann, sich eindeutig gegen die von Michael Mack geteilten Aussagen zu positionieren und die aktuelle und zukünftige Zusammenarbeit mit dem Europa-Park unter der Leitung von Michael Mack zu überdenken. Denn es gilt nach wie vor, was Christian Streich im Jahr 2016 in Bezug auf einen Rechtsruck in Deutschland gesagt hat: „Damit heißt es für alle anderen, sich bekennen. Und wer das nicht tut, und sich da nicht klar bekennt, der trägt eine Mitverantwortung.“

Corrillo Ultras

Never Forget the 74!

01/02/2022

10 years ago, 74 fans of Al Ahly were killed around the away match in Port Said in a planned act of revenge involving the former government. Fans of SC Freiburg commemorate the murdered with this graffiti. Never forget the 74!

„Nie wieder“ ist jetzt!

27/01/2022

Der 27. Januar ist der Tag, an dem sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum 77. Mal jährt. Wir gedenken den Millionen Opfern der Shoa und mahnen an, was sich im Hier und Jetzt abspielt. Immer wieder unwidersprochen. Inner- und außerhalb der Stadien, in Gesprächen, Gesängen und im Internet.

Wer die damaligen Verbrechen relativiert oder beispielsweise mit den Schutzmaßnahmen während einer Pandemie gleichsetzt, macht sich schuldig – wer weghört und wegsieht auch.

Wir erwarten von uns, von euch und vom Sport-Club Freiburg e.V., dass die Worte „Nie wieder“ mehr werden als alljährliche Aktionen.

Heimspiel gegen Frankfurt

17/11/2021

Zum Spiel gegen die Spielvereinigung Fürth gab es von unserer Seite das erste Mal seit März 2020 organisierten Support. Seitdem hat sich nicht nur die Corona-Lage drastisch verschlechtert, im Stadion wird es beim Heimspiel gegen Frankfurt auch erstmalig eine Maskenpflicht auf den Stehplätzen geben.

Unter diesem Umständen ist für uns leider kein organisierter Support denkbar. Bitte verhaltet euch solidarisch gegenüber all denen, die aus gesundheitlichen Gründen auf unsere Vorsicht angewiesen sind. Zusammen wollen wir den Sport-Club möglichst bald wieder lautstark unterstützen können: Tragt Maske und nutzt die Möglichkeit, euch vor dem Spiel zu testen!

Corrillo Ultras
IWF12
Synthesia Ultras

Heimspiel gegen Fürth

26/10/2021

Hallo Sport-Club-Fans,

nach über anderthalb Jahren können wir am Samstag wieder ein SC-Spiel im vollen Stadion verfolgen. Wir werden daher beim Heimspiel gegen Fürth gemeinsam im Stadion präsent sein und Support organisieren.

Corrillo Ultras
IWF12
Synthesia Ultras

Fußball in der aktuellen Situation

21/08/2021

Sport-Club-Fans, ihr habt lange nichts gehört von uns und das liegt maßgeblich daran, dass es uns nach wie vor schwer fällt, einen angemessenen Umgang mit der anhaltenden Situation zu finden. Ein Besuch im Stadion wie wir ihn uns vorstellen ist im Moment noch nicht in greifbarer Nähe. Distanz zwischen den Fans ist zwar nachzuvollziehen, aber macht ein Fußballspiel aktuell noch zu etwas, womit wir nichts anfangen können. Fußball bedeutet Nähe und Emotion,  unter diesen Umständen fühlen wir das nicht.

Ein Losverfahren beglückt aktuell die einen und enttäuscht die anderen. Eine bessere Idee haben wir nicht, aber einen Besuch für uns als Gruppe macht es unmöglich.

Wenn sich die Situation ändert, lassen wir es euch wissen. 

SC-Fans einigen sich auf den Namen »Mooswaldstadion«

04/06/2021

Wir sehen uns bald im Mooswaldstadion!
Ein langwieriger Prozess zur Namensfindung für das neue Stadion ist vor kurzem auf die Zielgerade eingebogen und nun im Ziel angelangt. Einige Wochen zuvor wurden zahlreiche Fanclubs und Gruppen per Mail angeschrieben, worin unser Anliegen, zukünftig einen nichtkommerziellen Namen für das mittlerweile fast fertige Stadion zu verwenden, erklärt wurde.
Alle adressierten Parteien konnten Vorschläge einsenden, sowie an der darauf folgenden Diskussion darüber teilnehmen. In einem ausführlichen Sondierungsverfahren mit über zwanzig Ideen legten sich die Vertreter der mitwirkenden Fanclubs und Gruppen auf fünf Namen fest.
Im Anschluss daran hatte man eine Woche Zeit, um ein weiteres Mal intern zu klären, für welchen Favoriten man sich bei der Abstimmung stark machen möchte.
Jeder anwesende Fanclub bzw. jede Gruppe durfte eine Stimme abgeben und am Ende des Tages ging das Mooswaldstadion einstimmig als klarer Sieger hervor. Wie auch schon beim Dreisam- und dem Möslestadion, freuen wir uns den neuen Standort mit einem lokalen Bezug schmücken zu können.
Für viele von uns wird es nicht einfach sein, sich an die neue Heimstätte zu gewöhnen. Umso wichtiger erscheint es uns einen ersten Schritt in Richtung Identifikation zu machen, den hoffentlich viele Menschen mitgehen. Wir als Fans möchten das Mooswaldstadion und seinen Namen Schritt für Schritt mit Leben füllen und würden uns darüber freuen, wenn diese Bezeichnung für alle Leute an erster Stelle steht, sobald das Bauwerk in der Achim-Stocker-Straße Thema ist.

Soli-Shirt zum letzten Spiel in Frankfurt

03/04/2021

Am 22.05.2021 bestreitet der Sport-Club Freiburg e.V. sein letztes Auswärtsspiel in der Saison 2020/21. Eine Saison, die uns sicher noch lange – weitestgehend im negativen Sinn – in Erinnerung bleiben wird. Corona-Pandemie, nervige Fußballfunktionäre und irgendwie ein Gefühl, dass der Fußball seiner gesellschaftlichen Verantwortung nicht so richtig gerecht wird. Grund genug in dieser grauen Suppe mit bestem Beispiel voranzugehen und eine neue Soliaktion zu starten.

So gibt es zum letzten Auswärtsspiel gegen die Eintracht Shirts zu erwerben. Der komplette Erlös des Verkaufs wird in zwei Hälften geteilt. Der eine Teil geht an WADI, der andere an den Arbeitskreis Leben Freiburg e. V.. Zeigt euch solidarisch, bekennt Farbe und kauft euch ein Shirt! Erzählt es euren Freund:innen und lasst uns diese Saison wenigsten gemeinsam im gleichen Shirt beenden.

Das bedruckte Fairtrade-Shirt kostet inkl. Versand 20€ (innerhalb Deutschland). Die Sammlung der Bestellungen läuft bis zum 20.04.2021.
Gerne nehmen wir auch Spenden, unabhängig von einem Shirt Kauf, entgegen und leiten diese an die beiden Organisationen weiter.
Bestellung des Shirts unter folgendem Link: https://supporterscrew.de/soli-shirt/

Die Organisationen:

Der Arbeitskreis Leben bietet seit 1997 Hilfe in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgedanken. Für junge Menschen hält er eine anonyme Peer-Beratung im Mailformat bereit, die seit der Corona-Pandemie auch bei allgemeinen Krisen berät. Weitere Informationen unter https://www.akl-freiburg.de oder https://www.u25-freiburg.de.

WADI unterstützt seit 30 Jahren verschiedene Programme und Projekte (nicht zuletzt mit Bezug zum Fußball) zur Selbsthilfe und Stärkung von Menschen- und Frauenrechten im Nahen Osten. Weitere Informationen unter https://wadi-online.de/.